Re:Speech Release Event: Erinnern und Ausblick

Am 25. November feierte das Medienprojekt Re:Speech den Release seiner bundesweiten Printausgabe zusammen mit den Gastrednerinnen Efi Latsoudi (Trägerin des Nansen-Flüchtlingspreises 2016 des UN-Flüchtlingskommissariats), Bahar Aslan (Publizistin aus Köln zum NSU-Terror) und über 70 weiteren Gästen im Bahnhof Langendreer.

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03.-06.05.2017: Fortbildung zur Untersuchung und Dokumentation von Folter

Die MFH veranstaltet vom 03.05.2017 bis 06.05.2017 ein Expertentraining zur Untersuchung und gerichtsfesten Dokumentation von Folter (auf Grundlage des Istanbul Protokolls) im Kontext aufenthaltsrechtlicher Verfahren sowie internationaler Strafprozesse gegen die Täter. Die Fortbildung ist interdisziplinär ausgerichtet und richtet sich sowohl an ÄrztInnen der somatischen Disziplinen, als auch an PsychiaterInnen, PsychosomatikerInnen und PsychotherapeutInnen. Außerdem steht sie Mitarbeitenden von Flüchtlingshilfe- und Menschenrechtsorganisationen sowie JuristInnen offen, welche sich für die Rechte von Folterüberlebenden engagieren bzw. sie vor Gericht vertreten. Gearbeitet wird im Training sowohl in interdisziplinären Plenarveranstaltungen als auch in fachspezifischen Arbeitsgruppen. Die Akkreditierung der Fortbildung als Ärztliche Fortbildung (zur Anerkennung von Fortbildungspunkten) wird beantragt.

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MFH fordert Aufklärung von Foltervorwürfen in Italien

In Italien wurden Flüchtlinge in den Registrierzentren der EU folterähnlichen Situationen ausgesetzt, so berichtet es Amnesty International in einem Bericht vom 3. November 2016.  Mit Schlägen und Elektroschockgeräten seien Flüchtlinge von italienischen Polizisten dazu gezwungen worden, ihre Fingerabdrücke abzugeben. Auch Minderjährige gehörten zu den Betroffenen, Ort des Verbrechens: die Registrierzentren der EU, die in Italien eingerichtet wurden, um möglichst viele Flüchtlinge von der Weiterreise in die EU abzuhalten.

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MFH fordert Rechtssicherheit zur Wohnsitzpflicht in Bochum

Die MFH fordert von der Stadt Bochum eine rechtliche Klarstellung zur Wohnsitzauflage. Vor der Sitzung des Bochumer Stadtrats am 27.10.2016 haben die MFH und andere Flüchtlingsinitiativen Stellungnahmen verteilt, die die Mandatsträger auffordern den Ratsbeschluss aus September umzusetzen und dafür zu sorgen, dass die Flüchtlinge, die vor Inkrafttreten der Wohnsitzauflage in Bochum lebten, hier auch bleiben dürfen.

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